• Laura Enderlin

Auf Wiedersehen Deutschland - Hola Costa Rica!

Wir können es noch immer nicht vollständig begreifen: wir sitzen tatsächlich im Hostel in Costa Rica und schreiben den ersten Blog-Beitrag unterwegs.

Nach einem Endspurt mit vielen letzten To do's konnte es gestern endlich losgehen. Die letzten Tage zuhause haben wir vor allem noch dazu genutzt, uns von den Liebsten zu verabschieden. Eine tolle Überraschung dabei war die Torte in Form eines Koffers, welche unsere Arbeitskollegin Simone sogar mit dem Namen des Blogs verziert hatte. Nach einigen Tränen und einem letzten "Abschieds-Wurstsalat", sind wir Mittwochabend mit einem flauen Gefühl in der Magengegend noch ein letztes Mal in unser Matratzenlager gekrabbelt und konnten zumindest für ein paar Stunden auch tief schlafen.

Um 5 Uhr hat uns dann schon der Wecker aus dem Bett geklingelt, unser privater Shuttle zum Flughafen (an der Stelle: Danke Frank!) war auf 06:30 Uhr angesetzt.

In Zürich angekommen mussten wir uns neben den üblichen Sicherheitskontrollen noch zusätzlichen Überprüfungen der benötigten Reisedokumente unterziehen. Für die Einreise nach Costa Rica sind ein Online Gesundheitsfragebogen und eine Auslandskrankenversicherung mit Covid19-Klausel vorgeschrieben. Nur für den Transit über Frankfurt mussten wir ein negatives Covid19 Testergebnis vorweisen.

Der Flug von Frankfurt nach San José war zu unserer Überraschung komplett ausgebucht. Um alle Mitarbeiter der Airline und auch die anderen Passagiere zu schützen, gilt bei Lufthansa an Board grundsätzlich Maskenpflicht. Lediglich zum Essen und Trinken war es erlaubt die Maske abzunehmen.

Nach 12 Stunden Flugzeit von Frankfurt aus war es endlich soweit und wir hatten wieder festen Boden unter den Füßen. Der öffentliche Bus hat uns dann für gerade mal 80 Cent pro Person in die Innenstadt gebracht, nach 10 Minuten zu Fuß hatten wir es ins Hostel geschafft.

Länger als 22 Uhr Ortszeit (deutsche Zeit 6 Uhr morgens) konnten wir uns allerdings nicht mehr auf den Beinen halten. Daher hat sich der Jetlag direkt heute Morgen gemeldet und wir waren beide bereits um 4:30 Uhr wach.

Nach einem landestypischen Frühstück mit Bohnen und Reis haben wir den Vormittag genutzt um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Leider gelten für diese Woche in San José strengere Auflagen und alle Museen und viele Restaurants sind geschlossen.

Bisher haben wir die Menschen hier als äußerst hilfsbereit und freundlich erlebt. Selbst wenn die Sprachbarriere die Kommunikation manchmal etwas erschwert, versucht jeder zu helfen wo er kann.

Morgen wandern wir zum höchsten Vulkan in Costa Rica im Nationalpark Irazú, welcher von der Hauptstadt aus in ca. einer Stunde mit dem Bus zu erreichen ist.

Wir freuen uns jetzt darauf, die nächsten Tage und Wochen zu planen und Costa Rica zu erkunden.


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